Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Jörg-Peter Weigle. Foto: Martin Walz

Foto: Martin Walz

Jörg-Peter Weigle erhielt seine erste musikalische Ausbildung bereits als Knabe im Leipziger Thomanerchor. Nach seinem Dirigierstudium bei Horst Förster und Dietrich Knothe an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin dirigierte er ein breites Repertoire an Chor- und Orchestermusik, sowie Opern. Zu den wichtigsten Stationen seines künstlerischen Lebens zählten der Rundfunkchor Leipzig, die Dresdner Philharmonie, die Stuttgarter Philharmoniker und seit September 2018 das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt Oder. Während seiner Professur für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler wurde er auch 2003 künstlerischer Leiter des traditionsreichen Philharmonischen Chores Berlin. Als Gast war er u.a. an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, sowie bei Chor und Orchester des Bayerischen und des Norddeutschen Rundfunks engagiert.

Jörg-Peter Weigle hat zahlreiche CDs aufgenommen, die bei verschiedenen Labels erschienen sind. Neben Mozart-Aufnahmen für Philipps Klassik und Chormusik bei Eterna entstanden auch Aufnahmen des sinfonischen Gesamtwerks von Hanns Huber bei Sterling sowie alle Sinfonien von Felix Draeseke bei cpo. Zuletzt erschien eine CD mit Walter Braunfels´ ›Großer Messe‹ u.a. mit dem Philharmonischen Chor Berlin und dem Konzerthausorchester Berlin bei Capriccio.

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt

Brandenburgisches Staatsorchester, Foto: Tobias Tanzyna

Foto: Tobias Tanzyna

Die Gründung des heutigen Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt geht auf das Jahr 1842 zurück. Es ist mit 86 Musikern der größte sinfonische Klangkörper des Landes Brandenburg und versteht sich als dessen offizieller musikalischer Botschafter. Chefdirigent und künstlerischer Leiter ist GMD Jörg-Peter Weigle, Intendant Roland Ott.

Das Orchester ist neben den Konzerten in seiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) im gesamten Land Brandenburg präsent, es gastiert in der Bundesrepublik sowie international. Aus der besonderen Lage des „Stammsitzes“ des BSOF an der Grenze zu Polen ergibt sich als Schwerpunkt die Zusammenarbeit mit dem östlichen Nachbarn Polen. Das Orchester sieht sich besonders in der Pflicht, wenn es um die Unterstützung und Förderung junger Künstler geht: Seit 2010 ist das BSOF u.a. Begleiter der jährlichen Kinderoper bei den Bayreuther Festspielen. Es veranstaltet seit 2008 jährlich große Education-Projekte mit jeweils ca. 300 deutschen und polnischen Schülern. Sie werden ab 2018 als Projekt MAX weitergeführt.

Anne Kathrin Meier, Projektleiterin

Anne-Kathrin-Meier, Foto: Sebastian Tewinkel

Foto: Sebastian Tewinkel

Anne Kathrin Meier stammt aus einer musikalischen Familie und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel. Sie studierte in Düsseldorf, Berlin und Zürich/Winterthur und spielte – nach reger Kammermusiktätigkeit und Aushilfen u.a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – von 2006-2009 im Sinfonieorchester Wuppertal.

Anschließend studierte Anne Kathrin Meier Musikvermittlung/Musikmanagement an der Musikhochschule in Detmold. Nach Stationen bei der Kammerakademie Potsdam, der Elbphilharmonie Hamburg und wiederum beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin ist sie seit Mai 2015 als Musikvermittlerin beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt tätig.

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Frankfurt/O.
Frankfurts größtes Spontanorchester

16.09.2018, 16 Uhr
Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach
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