Wer macht eigentlich was beim ›Symphonic Mob‹?
Hier stellen wir Dir das Team vor:

Florian Ludwig, Dirigent

Florian Ludwig, Foto: Robin Breyl

Foto: Robin Breyl

Florian Ludwig begann im Alter von sechs Jahren seine musikalische Ausbildung am Klavier und Orgel. Nach dem Abitur und dem Zivildienst in Wiesbaden studierte er Orchesterdirigieren bei Prof. Hermann Michael und Liedbegleitung bei Prof. Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik in München. 1996 schloss er dort das Studium „mit Auszeichnung" ab und wurde in die Meisterklasse aufgenommen. Meisterkurse und Hospitanzen bei herausragenden Dirigenten wie wie Horst Stein und George Alexander Albrecht rundeten die dirigentische Ausbildung ab. Florian Ludwig ist Stipendiat des Deutschen Musikrates und der Konrad-Adenauer-Stiftung, welche ihm 1996 die Leitung des Kammerorchesters der Stiftung übertrug, die er bis heute inne hat. 1999 erhielt er das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim-Kurpfalz.

In den Spielzeiten 1998/1999 bis 2000/2001 war er als Dirigent und Solorepetitor am Nationaltheater Mannheim engagiert. Ab der Spielzeit 2001/2002 als zweiter und ab 2003 bis 2007 als erster Kapellmeister am Bremer Theater tätig. Seit August 2008 ist er als Generalmusikdirektor des Theaters Hagen und des Philharmonischen Orchesters Hagen tätig. Gastdirigate führten ihn seitdem u.a. zum OperaCava-Festival in Finnland, an der Wiener Volksoper. Ludwig arbeitet u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Sinfonieorchester des MDR, dem Rundfunkorchester des SWR, dem Sinfonieorchester Wuppertal, den Bremer Philharmonikern, der Staatskapelle Weimar, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Münchner Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters Mainz, dem Georgischen Kammerorchester, der camerata Zürich, dem Deutschen Kammerorchester Berlin und dem Kurpfälzischen Kammerorchester zusammen. Außerdem engagiert er sich darüber hinaus in vielfältiger Weise in der musikalischen Arbeit mit und für Jugendliche und Kinder.

Marko Gartelmann, Projektleitung

Marko Gartelmann, Foto: Bremer Philharmoniker

Foto: Bremer Philharmoniker

Marko Gartelmann ist gebürtiger Bremer. Nach seinem Abitur studierte er von 1982 bis 1988 an der Hochschule für Künste in Bremen Musik mit dem Hauptfach „Schlagwerk“ bei dem Paukist des damaligen Staatsorchesters, Egon Behrens. Als Mitglied von „Quads“, einem Quartett für neue Musik in der Besetzung für 2 Klaviere und 2 Schlagwerker, gehörten bereits als Student Radioaufnahmen, Auftragskompositionen (u.a. Hans Joachim Hespos) und Konzertreisen zu seinem Musikeralltag. Seit 1990 ist er als Schlagwerker bei den Bremer Philharmonikern.

Seit 2002 ist er im Orchester zudem als Koordinator für Musikvermittlung verantwortlich für die Konzeption, Organisation und Durchführung von vielfältigen und mit Preisen ausgezeichneten Projekten für und mit Kindern und Jugendlichen. Marko Gartelmann ist Initiator der 2006 eingerichteten „Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker“. Durch die Bildung von Kooperationen mit zahlreichen Institutionen (z.B. Landesinstitut für Schule, Musikschule Bremen, HfK und vielen Partnerschulen), die Einrichtung von Streicherklassen in Schulen und die Konzeption von Schulkonzerten sowie die Realisierung von Projektwochen sorgt er dafür, dass der Zugang zur Klassik unabhängig von Schulform, Herkunft und Wohnort unbefangen und mit viel Spaß erfolgen kann.

Die Bremer Philharmoniker

Bremer Philharmoniker, Foto: Bremer Philharmoniker | Alexander Fanslau

Foto: Bremer Philharmoniker | Alexander Fanslau

Bremer Philharmoniker – Die Philharmonie für Bremen

Ob Philharmonisches Konzert oder Oper, Benefiz-Konzert oder musikalische Nachwuchsförderung, Kammermusik, genreübergreifende Projekte oder musikalische Beiträge für offizielle Anlässe der Stadt Bremen – durch ihr vielfältiges künstlerisches Engagement bilden die Bremer Philharmoniker die tragende Säule des Bremer Musiklebens und der gesamten Region.

Als eines der weltweit traditionsreichsten Orchester mit einer knapp 200-jährigen Geschichte sind die Bremer Philharmoniker nahezu täglich in Bremen und dem Nordwesten zu erleben: Mit rund 160 Opernvorstellungen im Theater Bremer, 26 Philharmonischen Konzerten und fünf Afterwork Konzerten im Bremer Konzerthaus „Die Glocke“ und über 30 Sonder-, Benefiz- und Kammerkonzerten sowie umfangreichen Angeboten in ihrer Musikwerkstatt prägen die Philharmoniker das Musikleben in der Stadt und der Region maßgeblich. Eine in Bremen und umzu unnachahmliche Synthese von Tradition, künstlerischer Qualität und differenzierter Programm- und Angebotsstruktur mit neuen Konzertformen ermöglicht eine stringente Ausrichtung als „Philharmonie für Bremen“ – mit steigenden Abonnentenzahlen, bestens besuchten Konzertsälen und begeistertem Publikum.

Solisten von Weltrang wie Frank Peter Zimmermann, Lise de la Salle, Isabelle van Keulen und Tzimon Barto sowie Dirigenten wie Andrea Marcon, Mario Venzago, Marco Letonja und Hans Graf kommen immer wieder gern nach Bremen, um mit den Bremer Philharmonikern zu musizieren. Nicht zuletzt unterstreichen Gastspiele (u.a. Tallin, Amsterdam Concertgebouw, Cuenca Festival, Niedersächsische Musiktage) einmal mehr die Klasse und die hohe künstlerische Qualität der Bremer Philharmoniker.

Auch deutschlandweit finden ihr Engagement und ihre Innovationskraft große Beachtung; immer wieder werden ihre Nachwuchsprojekte mit bundesweit ausgelobten Preisen und Auszeichnungen bedacht. Ein Meilenstein ist dabei die „Musikwerkstatt Bremen“ der Bremer Philharmoniker, mit der ein bundesweit bislang einzigartiges Konzept zur musikalischen Breitenbildung entwickelt und umgesetzt werden konnte. Auf Grund der großen Nachfrage konnten mittlerweile zwei Dependancen eröffnet werden.

Die Bremer Philharmoniker sind, das zeigt ihr großes Tätigkeitsspektrum eindrucksvoll, mehr als „nur“ ein Orchester. Sie bilden einen gewichtigen Teil im sozialen und gesellschaftlichen Fundament Bremens. Sie beschränken sich nicht auf das Musizieren in den etablierten Kulturstätten, sondern fassen ihren Kulturauftrag deutlich weiter: Sie engagieren sich in der Förderung junger Menschen genauso wie in der Unterstützung von sozialen und karitativen Zielen – in der festen Überzeugung, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Gesellschaft ist.

Diese Seite teilen:

Bremen
Bremens größtes Spontanorchester

30.06.2018, 12 Uhr
Weserpark (Lichthof)
Folge dem Symphonic Mob