Hier stellen wir Euch einige der Leute vor, die den ›Symphonic Mob‹ in Berlin mitgestalten:

Robin Ticciati, Dirigent

Robin Ticciati, Foto: Fabian Frinzel und Ayzit Bostan

Foto: Fabian Frinzel und Ayzit Bostan

Robin Ticciati ist seit September 2017 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Der gebürtige Londoner mit italienischen Wurzeln ist somit Nachfolger von Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy, Kent Nagano, Ingo Metzmacher und Tugan Sokhiev. Ticciati wurde zunächst als Geiger, Pianist und Schlagzeuger ausgebildet und spielte im National Youth Orchestra of Great Britain. Mit 15 Jahren wandte er sich dem Dirigieren zu. Sir Colin Davis und Sir Simon Rattle zählen zu seinen wichtigsten Mentoren.

Seit 2009 ist Robin Ticciati Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra (SCO ), seit 2014 Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera. Von 2010 bis 2013 war er Erster Gastdirigent der Bamberger Symphoniker. An der Spitze des SCO festigte er nicht nur dessen Reputation im Norden des Vereinigten Königreiches, sondern verstärkte durch viel beachtete Europa- und Asientourneen sowie durch mehrfach ausgezeichnete CD-Einspielungen dessen internationale Resonanz. Darüber hinaus dirigiert Ticciati regelmäßig die großen europäischen Orchester; mit dem London Philharmonic Orchestra unternahm er im vergangenen Jahr eine Gastspielreise nach Deutschland, Österreich und Frankreich (Solistin: Anne-Sophie Mutter), in der Saison 2014|2015 leitete er eine Europatournee des Koniklijk Concertgebouworkest Amsterdam. In Glyndebourne stand er für Neuinszenierungen von Opern Mozarts, Strauss’ und Ravels am Pult. Daneben wurde er u. a. wiederholt an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House in London, an die New Yorker Metropolitan Opera und zu den Salzburger Festspielen verpflichtet. Die Royal Academy of Music in London zeichnete Robin Ticciati 2014 als ›Sir Colin Davis Fellow of Conducting‹ aus.

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Christian Tetzlaff, Solist

Christian Tetzlaff, Foto: Giorgia Bertazzi

Foto: Giorgia Bertazzi

Als gefragter Solist gastiert Christian Tetzlaff bei den weltweit führenden Klangkörpern, darunter die Wiener, Berliner und New Yorker Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, die großen Londoner Orchester und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Bei seinen Gastauftritten arbeitet Christian Tetzlaff mit so namhaften Dirigenten wie Andris Nelsons, Christoph Eschenbach, Michael Tilson Thomas und Riccardo Chailly zusammen. Daneben wird er regelmäßig von Orchestern als Residenzkünstler eingeladen, zuletzt gleichzeitig vom Seoul Philharmonic Orchestra und den Dresdner Philharmonikern. Beim DSO gastierte er zuletzt im November 2018 mit Beethovens Violinkonzert unter der Leitung von Robin Ticciati.

Christian Tetzlaff wurde in Hamburg geboren und studierte in Lübeck sowie am College-Conservatory of Music in Cincinnati. Er spielt eine Geige des deutschen Geigenbauers Peter Greiner und unterrichtet regelmäßig an der Kronberg Akademie.

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Jarkko Riihimäki, Arrangeur

Jarkko Riihimäki, Foto: Gregor Hohenberg

Foto: Gregor Hohenberg

Der in Berlin lebende Konzertpianist und Arrangeur Jarkko Riihimäki absolvierte sein Klavierstudium bei Prof. Tuija Hakkila und Prof. Ilmo Ranta an der Sibelius-Akademie in Helsinki mit Auszeichnung. Seine Konzertreisen führten ihn nach Europa, Asien und Süd-Amerika. Als Lied- und Konzertpianist trat er z. B. mit Jorma Hynninen, Anna-Kristiina Kaappola und Rolando Villazón auf. Riihimäki hat mehrere Duo-Projekte, u. a. mit dem Akkordeonisten Veli Kujala und dem Beatboxer Felix Zenger.

Als Arrangeur und Komponist hat Riihimäki u.a. für das Fauré Quartett, die Mezzosopranistin Simone Kermes, das David Orlowsky Trio, den Klarinettisten Matthias Schorn und das Streichquintett der Berliner Philharmoniker geschrieben. Seit 2012 ist Riihimäki der neue Pianist des Ensembles Bolívar Soloists. Er ist auch der Gründer des Tango-Trios Cayao.

Seit 2012 ist Jarkko Riihimäki Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin.

Mehr zu Jarkko Riihimäki auf seiner Website: www.jarkko.fi

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO)

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin. Foto: Frank Eidel

Foto: Frank Eidel

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ist seit 70 Jahren Teil der Berliner Musiklandschaft und hat sich rasch einen Namen für seine besondere Programmgestaltung, seine Stilsicherheit und -vielfalt gemacht. Das Profil des DSO ist gekennzeichnet durch ein großes Engagement für die Gegenwartsmusik sowie die Offenheit gegenüber neuen Darstellungsformen und den Chancen, die in neuen Medien liegen.

Zusammen mit seinem Chefdirigenten Robin Ticciati, herausragenden Gastdirigenten und einer großen Zahl renommierter Solistinnen und Solisten ist das DSO nicht nur regelmäßig in der Berliner Philharmonie zu erleben, sondern im Rahmen zahlreicher Gastspiele auch im internationalen Musikleben präsent. 2011 wurde das DSO mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

Das DSO veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Mall of Berlin den ›Symphonic Mob‹. Es kümmert sich um die Noten, stellt den Dirigenten, und etliche der Orchestermusiker werden die einzelnen Instrumentengruppen als Stimmführer anleiten.

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Der Rundfunkchor Berlin

Rundfunkchor Berlin. Foto: Jonas Holthaus

Foto: Jonas Holthaus

Mit rund 60 Konzerten jährlich und internationalen Gastspielen zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards bezeugen die Qualität seiner Einspielungen. Als Profiensemble mit breit gefächertem Repertoire ist er Partner bedeutender Orchester und DirigentInnen, darunter Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Yannick Nézet-Séguin. Internationales Aufsehen erregt der Rundfunkchor Berlin auch mit seinen interdisziplinären Projekten, die das klassische Konzertformat aufbrechen und Chormusik neu erlebbar machen, darunter zuletzt „LUTHER dancing with the gods“ unter der Regie von Robert Wilson oder die gefeierte szenische Umsetzung des Brahms-Requiems als „human requiem“ durch Jochen Sandig und ein Team von Sasha Waltz & Guests. Gastspiele führten diese Produktion u.a. nach New York, Hongkong, Paris, Brüssel, Athen und Adelaide. Zudem hat der 1925 gegründete Chor etliche Community-Projekte und Mitsingformate initiiert.

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Lea Heinrich, Projektleitung

Foto: Christina Körte / Körber-Stiftung

Lea Philippa Heinrich studierte Schulmusik mit den Fächern Klavier, Jazz-Gesang und Jazz-Saxofon sowie Spanisch/Lateinamerikanistik an der Universität der Künste Berlin, der Freien Universität Berlin und an der Universidad de Granada in Spanien. Sie war Stipendiatin der 2. Masterclass on Music Education der Körber Stiftung und Zertifikatstudentin für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2012 leitet sie den Bereich Musikvermittlung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und koordiniert in diesem Rahmen u.a. den Symphonic Mob und TRIKESTRA.

Von 2015 bis 2019 war sie Gastdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für Musikvermittlung, Management für Musiker und fachübergreifende Professionalisierung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ihre Lehrtätigkeit führte sie außerdem an die HfM Detmold. Mit einem Lehrauftrag ist sie weiterhin an der HfM Hanns Eisler Berlin aktiv.

Lea Philippa Heinrich arbeitete künstlerisch, konzeptionell und organisatorisch in unterschiedlichen Musikprojekten, so z.B. für die Education Abteilung der Berliner Philharmoniker, die Elbphilharmonie Hamburg und das südafrikanische Umculo Cape Festival. 2015 übernahm sie die Leitung der Publikumsjury des Festivals Young Euro Classic für den Europäischen Komponistenpreis. Als Moderatorin wirkte sie u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kulturförderpunkt Berlin sowie als musikalische Kuratorin der Skulpturenvertonungsreihe im Bode Museum. Für das 20jährige Jubiläum von YOUNG EURO CLASSIC entwickelte sie ein Kinder- und Jugendfestival, das zusammen mit einem Familientag im Sommer 2019 stattfinden wird.

Shelly Kupferberg, Moderation

Shelly Kupferberg. Foto: Mika Ceron

Foto: Mika Ceron

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und begann schon während ihres Studiums als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren Kultur-, Literatur- und Gesellschaftsmagazine im Rundfunk und arbeitet als freie Redakteurin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur und für das Kulturradio vom rbb.

Darüber hinaus wird Shelly Kupferberg als Moderatorin für Lesungen, Tagungen, Konzerte sowie hochkarätige Veranstaltungen bei Stiftungen, Ministerien, Kultureinrichtungen und Festivals engagiert. So moderiert sie regelmäßig bei der Leipziger Buchmesse, bei Filmfestivals wie der Berlinale und dem Jüdischen Filmfestival, im Auswärtigen Amt und im Konzerthaus Berlin. Auf einer Lesereise durch Deutschland und die Schweiz begleitete sie die erfolgreiche israelische Autorin Zeruyah Shalev als Moderatorin und Übersetzerin. Zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und über 1000 Teilnehmern präsentierte sie 2016 und 2017 den Symphonic Mob in Berlin.

Neben der Kultur widmet sich Shelly Kupferberg den Themen Bildung, Kulturvermittlung, Zivilgesellschaft, Demokratie und Partizipation, Diskriminierung und Migration. Von 1997 - 2007 arbeitete sie für die Jüdischen Kulturtage Berlin und kuratierte eigene Reihen. Ehrenamtlich moderiert sie für den Verein für Frauenrechte ›Terre des Femmes‹.

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Berlin
Berlins größtes Spontanorchester

21.09.2019, 14 Uhr
Mall of Berlin
am Leipziger Platz
Folge dem Symphonic Mob